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Thema mit vielen Antworten

Selbststaendig machen in NZ


Autor
Nachricht
Verfasst am: 09. 08. 2003 [10:31]
SCHLAF90929
Dabei seit: 09.08.2003
Beiträge: 1
Das heisst aber noch lange nicht das die Leute gut sind!
Das sind Mindeststandards die man hier erfuellen muss.
Der Rest braucht sich nicht registrieren lassen was der Grossteil der Handwerker ist.
Der sogenannte Master Builder ist ja wohl die totale Verarschung hier.
Das Problem in NZ ist das jeder sich selbstaendig machen kann wo man in D oder der Schweiz eine gute Lehre fuer braucht.
In NZ gab es das mal vor langer Zeit, aber der oekonomische Schwachsinn seit 1984 hat das gestoppt!


Cheers
Manfred

P.S. Ich unterstelle dir nicht das Du schlechte Arbeit machst
Verfasst am: 09. 08. 2003 [10:08]
SCHLAF90928
Dabei seit: 09.08.2003
Beiträge: 1
Hi Susanne

Genauso so teuer wie daheim, bei Lohnkosten die viel viel geringer sind.

Der Bruder meiner Freundin hat eine Butze in WEl.
Fast eine Million hat der Bau gekostet (Section nicht mitgerechnet).
Wenn die Butze 100 Jahre alt wird, werden wir 200 Jahre alt.
Jeder von uns!
Qualitaet wie daheim gibt es nicht und wenn man doppelt soviel bezahlt.
Daher finde ich die harten Regulierungen gut daheim.
Natuerlich gibt es daheim auch Sachen die nicht rosig sind.
Was aber daheim die Ausnahme ist, ist hier die Regel
Uebrigens die Rotting homes sollten jedem in NZ und wenn er noch so blind und rosa rot ist die Augen geoffnet haben.

Ach ja Holzhauser die gibt es und die koennen auch gut sein.
Sind die auch, wenn die z.B. aus Finnland kommen.
Was hier produziert wird ist Verarschung.
Was man hier braucht ist das sich Firmen aus dem Ausland hier niederlassen und die Kiwi Firmen an die Wand draengen.
Honka aus Finnland hat versucht hier Hauser zu verkaufen.
Dem Agent wurde hier die Hoelle heiss gemacht.

Kiwis wollen hier keinen Wettbewerb
Kiwi Homes sind die heiligen Kuehe Neuseelands.
Ich sags mal so, Baustandards sind fast 3 Welt
Ich hoffe nur das Wolfgang und Ines Kronberger Glueck haben mit Ihrer Auswanderung und die sich hier selbstaendig machen und Hauser importieren.
Es wird langsam Zeit das sich hier was aendert!


Cheers
Manfred
Verfasst am: 09. 08. 2003 [00:09]
Susanne
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 407
Hi Manfred

Theoretisch koenntest Du Dir hier auch ein Haus bauen, wo Deine Urenkel eines Tages wohnen koennten. Kein Problem, Du musst es nur bezahlen koennen und damit waere hier ein Haus ungefaehr genauso teuer wie in D. Du kannst hier alles kaufen. Musst mal im Sepember zur Home Show gehen. Der Druchschnittsneuseelaender kann halt nicht so viel Geld fuer ein Haus ausgeben, da er einfach nicht so viel Geld verdient. Hier hast Du aber die Moeglichkeit fuer 100,000$ ein neues Haus auf Dein Land zu stellen. Wenn Du noch ein selber machen kannst, ist so ein Kit Set ein tolle Sache und so schlecht sind die Haeuser wirklich nicht. Klar, nicht aus Stein sondern aus Holz, aber immerhin ein eigenes neues Haus.

Ich war in D z.B. nicht in der Lange mir ein Haus zu bauen. Habe zwar gut verdient, aber bei Hamburg sind Haeuser und Land einfach unbezahlbar.

Hier kann ich mir mit weniger Einkommen ein Haus mit Meeresblick leisten. Da nehme ich doch lieber ein Holzhaus als gar kein Haus.

Du hast hier uebrigens bei jendem Handwerker die Moeglichkeit nach references zu fragen. Thomas wird auch sehr haeufig danach gefragt. Es ist schon ein paar mal vorgekommen, dass sie Kunden dann auch wirklich seine Arbeit ansehen bevor er den Auftrag bekommt. So kannst Du sicherstellen, dass Du auch Qualitaet bekommst.

Ich habe in Deutschland schon von Handwerkern gehoert, wo der Boss zwar einen tollen Meistertitel hatte, seine Gesellen aber aus allen anderen Laendern dieser Welt kamen oder die Leute mit Muehe und Not und wenig Lust eine Ausbildung gemacht hatten. Eine Bekannte hat sich das Badezimmer von so einer Meisterfirma fliesen lassen und am Ende musste alles wieder rausgeschlagen werden (nach 1,5 Jahren Gerichtsverhandlung, da alles schief und krumm war) Viel Aerger und viel Geld und das in Deutschland. Also auch nicht immer Qualitaet, aber dafuer viel teuerer.

Susanne

Verfasst am: 08. 08. 2003 [23:43]
Thomas,AKL
Themenersteller
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 76
Sorry Leute, huebsches Beispiel, aber als Gasinstallateur kann sich nicht
jeder Heini selbstaendig machen. Man muss auch hier registriert sein, da
das Ganze schliesslich auch mal in die Luft gehen kann. Das gleiche gilt
auch fuer Elektriker und andere Berufe.

Verfasst am: 08. 08. 2003 [12:56]
Stefanie-F
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 458
Hallo Angelika, soviel ich mitbekommen hatte, hatte Thomas schon seine PR, bevor er sich selbstaeding gemacht hatte. Ich glaube fuer Dein Vorhaben waere es trotzdem einfacher, erst einmal zu versuchen eine workpermit in irgendeinem Job (oderPR) zu bekommen und hinterher ein Geschaeft anzufangen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du keine work-permit beantragen kannst auf der Basis, dass Du eine Agentur eroeffnest. In diesem Falle glaube ich, musst Du einen Antrag in der Business-Kathegorie stellen.
Ich hoffe, ich hatte Deine Frage richtig verstanden.
Viele Gruesse, Stefanie
Verfasst am: 08. 08. 2003 [10:59]
Cisse
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 253
Hallo,
meine Frau (damals vor 9 Jahren noch Freundin) war in Auckland beim Friseur (KAOS in Parnell). Sie hatte die Wahl zwischen 3 Preisen und hat sich, ganz der Schwabe, für das günstigste Angebot entschieden. Der zugerufene "Friseur" hat gefragt wie Sie es möchte und hat Ihr dann souverän die Haare gewaschen. Danach hat er Sie mindestens 20 Minuten lang gekämt, in der linken Hand immer eine Schere. Dann fing er an die Haare millimeterweise abzuschnibbeln, zwischendurch rief er den Chef zur Begutachtung (der sagte aber nie was). Nach drei Stunden war er fertig, Sie sah ziemlich übel aus, ich habe mich prächtig amüsiert und sie später doch geheiratet. Was der Friseur von Beruf war haben wir leider nie erfahren. Für einen Schafscherer zu langsam, aber vom Stil her nicht schlecht.
Gruß
Cisse



http://www.peter-meyle.de/graphiken/palmenlinie.gif

Verfasst am: 08. 08. 2003 [10:23]
SCHLAF90927
Dabei seit: 08.08.2003
Beiträge: 1
Hi FTC

Dem kann ich dir voll zustimmen.
Manchmal ist es naemlich billiger am Anfang mehr zu bezahlen.
Dafuer hat man dann aber Ruhe 'Peace of Mind"
Ich denke im Grossen und Ganzen ist es gut das wir in D diese Regulierungen haben in den Handwerksberufen.
Es mag fuer manche wie Thomas ein Vorteil sein das es das hier in NZ nicht gibt.
Ich denke aber das es fuer NZ als Nation vorteilhafter waere.
Ich sag hier mal ganz was bloedes" Ist euch schon mal aufgefallen wo es die schoensten Doerfer gibt und die beste Bauqualitaet.
In welchen Laendern hat mann die Garantie das die Urenkel vielleicht eines Tages mal in deinem Haus leben werden"
Nur Qualitaet zaehlt.
Manche sagen das es dann an Dynamik fehlt und so.
Wachstumsbremse und so.
.
Ich kann dem nicht folgen
Sehen wir uns mal die USA an.
Ich bin da in Staaten wie North Carolina und Kentucky gewesen.
War ziemlich ernuechternd. Von 'Gods own country' hab ich nichts mitbekommen.

Ich bin der Meinung das in den sogenannten Wachstumslaendern das Wachstum oftmals daraus besteht Pfusch zu reparieren.

Lasst uns nur hoffen das sich bei uns in D das nicht aendert.
Die Vorteile ueberwiegen bei weitem die Nachteile.



Cheers
Manfred
Verfasst am: 08. 08. 2003 [09:35]
FTC
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 1916

Zitat:
Allerdings verstehe ich, dass der einzelne dann am jammern ist, wenn gerade er herausfinden muss, dass der installateur, der ihm die gasheizung installiert hat, nicht wusste was er tut. Auf der anderen seite freut er sich, dass er fuer eine handwerkerstunde keine NZ$180 zahlen muss, da der betrieb eben nicht in einen meister investieren muss.

Ich denke, das ist auch einer der Gründe, warum wir derzeit zumindest
in GER in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken. Qualität wird zwar
gefordert, aber man ist nicht mehr bereit, dafür zu bezahlen. "Schnäppchen"
sind angesagt. Man wird für "blöd" gehalten, wenn man den geforderten
Preis bezahlt. Die Konsequenz davon ist, das sich traditionsbewusste
Betriebe nicht mehr halten können und die Qualität auf der Strecke
bleibt. In vielen Bereichen wird aus Kostengründen ungelerntes
Personal eingesetzt, welche sich für die 360Euro verständlicherweise auch kaum besonders engagiert einsetzt. Ich bezweifle, ob diese Entwicklung
für den Verbraucher schlussendlich positiv ist. In meinem eigenen Job
stelle ich immer mehr fest, dass nur noch der "Preis" gekauft wird.
Dass dadurch das Qualitätsniveau immer mehr heruntergefahren wird
scheint keinen zu stören, Hauptsache "billig". Ich hoffe sehr, dass der
Verbraucher irgendwann mal merkt, dass er mit den "Schnäppchen"
in Grunde "verarscht" wird und wieder mehr auf Qualität achtet und
für sich feststellt, dass der billigste Deal nicht immer der Beste ist.
FTC
Verfasst am: 08. 08. 2003 [08:46]
Harald , Napier90926
Dabei seit: 08.08.2003
Beiträge: 1
bei sovielen sruechen muss ich meinen doch auch posten.
"erfahrung ist garnichts,man kann auch 10 jahre lang was falsch machen"
sagte der top-manager von puma,als man ihn mit 29 jahren zum chef machte,und in alle fragten ob er das kann.
(wobei ich dem nicht zustimmen kann)
gruesse harald
Verfasst am: 08. 08. 2003 [05:23]
angelika90925
Dabei seit: 08.08.2003
Beiträge: 1
hallo,
mensch war ich ueberrascht ueber deinen beitrag. ich selbst sitze zur zeit in kohimarama-auckland und verzweifele an der nz buerokratie. auch ich bin industriekauffrau, und schoen zu wissen, dass die ausbildung in nz anscheinend nicht anerkannt ist. wollte naemlich grad meine zeugnisse uebersetzen lasse. ich moechte mich auch selbstaendig machen und zwar mit einer nanny agentur/au-pair agentur und keiner kann mir sagen, was ich dafuer brauche. erst dachte ich eine permit waere einfach zu kriegen aber das gesetz aendert sich ja bald. werde es jetzt mit einem working visa versuchen. kannst du mir naeheres schildern wie das mit dem selbstaendigmachen geht. besten dank
kia ora und gruss
angelika