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Thema mit vielen Antworten

Ich bin neu hier und habe ein paar Fragen?


Autor
Nachricht
Verfasst am: 11. 10. 2019 [22:44]
NatalieInvers
Dabei seit: 04.05.2015
Beiträge: 346
"klengi123" schrieb:

Halli Hallo Ihr 2,

Jetzt kommt noch die Situation mit unserer Mutter Erde dazu, welches wir den Kindern zeigen möchten, dass man sehr wohl im Einklang mit der Natur leben kann. "Besser als es in Europa möglich ist, zumindest im Moment"



@Lothar: ja, leider wahr

@André:
Ich weiß, ein Hauskauf steht noch nicht sofort an, aber vielleicht ist forest garden/permaculture ein Konzept das euren Zielvorstellungen entsprechen könnte - hier ein Beispiel aus Riverton, 30 km westlich von Invercargill (und Nachbarn von Freunden)
https://youtu.be/6GJFL0MD9fc

Wir machen das nicht in der Form, versuchen aber in unserem Garten permaculture Prinzipien anzuwenden und hatten uns auch mal nach biogas Systemen umgesehen, leider leben wir dafür zu kalt/südlich, aber in Northland sollte zumindest in den warmen Monaten eine Biogasanlage auch ohne schützendes Gewächshaus betreiben.
Damit hätten wir gerne Gas zum Kochen und Dünger generiert.

Wir sind keine gelernten Gärtner, und der Raubbau an der Natur in NZ ist unwiderlegbar, aber wir denken auch dass man im privaten Bereich in kleinen Schritten seinen Beitrag leisten kann, zumindest kann man es versuchen
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Liebe Grüße
Natalie
Verfasst am: 11. 10. 2019 [20:59]
lreuss2202
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 1939
Hallo Andre, ich bin kein Auswanderer und werde auch keiner werden, dazu bin ich zu alt. ich war schon einige Male in NZ, denn unsere Tochter wohnt mit Familie dort. Ich kenne auch Peter und Natalie persönlich und schätze sie sehr. Beides sehr tolle und intelligente Menschen, welche wirklich sagen was sie denken. Das ist es auch was ich an ihnen sehr mag. Nicht hinter dem Berg halten sondern sagen. Aber nun, warum ich antworte, denn zu deinen Fragen wegen Mitnahme und ähnlichen kann ich nichts beitragen. Zu deiner Meinung das man in NZ besser mit der Mutter Erde im Einklang leben kann, dem kann ich nicht zustimmen. Auch in NZ haben sie die selben Klimaprobleme wie wir in Europa. Waldsterben, einseitige Züchtung von Nutztieren und noch dazu von Wildtieren (Hirsche, Rehe) und deren Schlachtung und Verkauf nach Europa. Benutzung von Pestiziden und Herpiziden im Ackerbau , welche in Europa schon lange verboten sind. Baumschulenmässige Aufforstung vom Wald in Monokultur. Heisst entwerder nur Nadel oder Laubholz und diese nach 20 Jahren zur Abholzung von Qkm Fläche zur Indutriellen Verwertung. Anbau bei den Bauern in Monokultur (Rabs, Getreide, Mais , u. ä.), jedes Jahr die selbe Aussaat. Natürlich ist in NZ die Natur sehr schön und auch sehr ansehnlich. Aber auch dort gibt es wie hier die Umweltprobleme. Du wirst also deinen Kindern einen Einklang mit dem Leben in der Natur nicht mehr bieten können als hier in Europa. Ich will und möchte nicht schwarz malen, will aber nur meine Meinung mitteilen. Zur Info, ich bin gelernter Gärtner und kenne mich ein bisschen mit der Natur aus. Aber wie gesagt, ich will nicht alles schlecht machen nur auf die tatsächlichen Gegebenheiten hinweisen. Es gibt natürlich auch schöne Naturseiten die man mitnehmen kann, aber diese kannst du deinen Kindern auch hier auf dem Land anbieten. Ich hoffe das diese negative Meinung dich nich zu sehr enttäuscht, ich bin von NZ auch sehr begeistert und reise gern dort hin. Wünsche dir und einer Familie bei euren Plänen viel Erfolg und das ihr das findet was ihr sucht.

Mit freundlichen Grüssen

Lothar aus dem heiter bis wolkigen, milden und doch herbstlichen Frankfurt/M

Neuseelandbilder von 2005/6 unter:
http://www.flickr.com/gp/13314010@N07/Xde6ku
Verfasst am: 11. 10. 2019 [11:35]
klengi123
Themenersteller
Dabei seit: 27.08.2019
Beiträge: 15
Halli Hallo Ihr 2,

ich glaube wir haben hier ne 3er Konferenz icon_wink.gif
Vielleicht kling ich falsch, ich weiß es nicht, aber wir wissen wo wir hinziehen werden.
Wir wollen aus unserer Comfortzone heraus und ein Leben, etwas mehr im Einklang mit der Natur. Ich, für meinen Teil, bin sooo Europaverdrossen, insbesondere von Deutschland.
Ich hatte in Deutschland 15 Jahre lang eine Baufirma und mußte mit ansehen, wie von jedem verdienten Euro 0,75€ durch alle möglichen Instanzen weggenommen worden sind.
Unsere Tochter ging seid sie 4 Jahre alt war in eine internationale Schule in Maastricht. Als Sie 7 wurde hieß es, nein ihr müßt sie auf eine deutsche Schule schicken, denn sonst wäre die deutsche Integration in Gefahr und Allgemeinwohl geht über Eigenwohl.
Sicher, wir hätten uns es einfach machen können und sagen, ok, dann ist es so, stecken wir sie auf ne deutsche Schule. Aber nein, dass wären nicht wir. Also verkauften wir unser Haus, meine Frau wechselte den Job, ich gab meine sehr gut gehende Firma auf und wir zogen nach Holland.
Was ich damit sagen will. Wir versuchen unseren Kindern beizubringen, dass wäre ja in NZ auch nicht anders, dass es in anderen Ländern auch viel schönes gibt und man muss sich an die Gegebenheiten und die Menschen in den jeweiligen Ländern anpassen. Jetzt kommt noch die Situation mit unserer Mutter Erde dazu, welches wir den Kindern zeigen möchten, dass man sehr wohl im Einklang mit der Natur leben kann. "Besser als es in Europa möglich ist, zumindest im Moment"
Was nicht bedeutet, dass man liebgewonnene Gewohnheiten, wie die Mielegeräte oder meine Maschinen für die Holzbearbeitung (bei beiden sind wir absolute Fans), nicht reinpassen.
In Holland gibt es auch kein deutsches Brot und ich vermisse es nicht so doll.
In Holland sind die Häuser auch nicht nach deutschem Standard gebaut, hat man sich daran gewöhnt, auch kein Problem. Wir haben in einem Vorort von New York gewohnt, Häuser mit Einscheibenverglasung und die Penner, welche jede Nacht auf unserem Balkon genächtigt haben, kein Problem.
Oh, jetzt bin ich abgeschweift.
Macht Euch keine Sorgen, ich glaube, wir passen uns auch in NZ ganz gut an.
Die Idee mit dem Kamin kam übrigens auch von einem Deutschen, welcher bereits 20 Jahre in NZ lebt. Und der Stromgenerator kam auch von einer, in NZ lebenden Schweizerin.
Die Kaffeemaschine wünscht sich meine Frau, und Peter, ich kenne Deine private Situation nicht, aber ich bin immer der Meinung: Wenn es meiner Frau gut geht, geht es mir auch gut icon_wink.gif, vielleicht kennst Du das ja.
Achso, für mich ist der Gedanke nicht sooo schlimm, wenn man erst einmal zu deutschen Kiwis Kontakt hat und pflegt, da man, aus meiner Sicht, sich ja erst einmal eingewöhnen muss und nicht unbedingt in jedes Fettnäpfchen treten möchte. Deutsche Kiwis kennen meistens die Situation und können Tipps geben, was man tun sollte und was man vermeiden sollte. Da finde ich Euch beide wunderschön ehrlich. Das mag ich sehr. Da weiß man genau, was der andere denkt und redet nicht um den heißen Brei.
Ich weiß, die Neuseeländische Kultur ist nicht so, dafür sind alle sooo freundlich und lieb, selbst wenn vieles oberflächlich und reine Höflichkeitsform ist
Ich habe natürlich zwischen Euren Zeilen gelesen, dass es besser ist, mit mehr Geld zu kommen und sich alles vor Ort zu kaufen, wenn man es denn braucht, als wenn wir alles in den Container stopfen und am Ende doch alles anders kommt.

Liebe Liebe Grüße
André
Verfasst am: 11. 10. 2019 [02:29]
NatalieInvers
Dabei seit: 04.05.2015
Beiträge: 346
Hey Jungs,
hier mal meine 2 cents.
Ich glaube es geht etwas um Balance und um Dinge die sich erst nach dem Umzug mit der Zeit zeigen werden. Wie du, Peter, es in deinem letzten Satz (deutsches Brot backen) andeutest: es gibt, diejenigen, die Deutschland besser nie verlassen hätten und sich in NZ partout nicht einleben, aber so oder so...einen kleinen Teil Deutschland nimmt jeder für sich mit. Bei dir ist es Brot, Bier, BMW, bei André und mir ist es vielleicht was anderes.
Andrés Frau ist in NZ aufgewachsen - das NZ der 80er gibt es nicht mehr und Kindheitserinnerungen können trügen - aber das ist schon noch mal ein anderer Hintergrund zu dem Familienumzug.

Ich verdreh auch immer die Augen wenn die Leute mit ihren 3fach verglasten PVC Fenstern (am besten noch mit ROLLADEN!) deutschem Mauerwerk und was weiß ich noch ankommen - wir hatten genau das in Deutschland, aber wir leben sehr gut ohne deutschen Baustandard nach DIN ISO in unserem 1920 kiwi house, inklusive einfach verglaster Holzfenster...aber halt mit deutschen Möbeln icon_lol.gif - da ist sie wieder, die richtige Mischung/Balance.

Ich verstehe das, wenn man aus Deutschland kommt sind die Preise für Werkzeug, Waschmaschine und ganz normale Möbel schon schmerzhaft - wenn man Platz im Container hat, warum nicht mitnehmen?
Mit der Siemens Waschmaschine aus Deutschland hatten wir in NZ keine Probleme wegen des Garantieverlustes , und 5 Jahre sind eh bald vorbei.
Der Rest unserer Appliances (Kühlschrank, Freezer, Spülmaschine, der hier in Southland leider notwendige Trockner) haben wir in NZ im Easter Sale gekauft (Andre, deine Frau kann bei ihrem Arbeitgeber nach Rabatten in Geschäften fragen, 10 - 20 Prozent bekomme ich wenn ich meinen Mitarbeiter Ausweis zB. bei Resene oder Noel Leeming vorzeige) - unser Gasherd, ein Traum made in Italy kam mit dem Haus und hält hoffentlich ewig.

Bei den kleineren Geräten kam ein Waffeleisen (hätte man auch hier kaufen können, wusste ich aber nicht) und eine Bosch Küchenmaschine mit dem ganzen Zubehör mit und das hab ich auch nicht bereut.
Es war etwas tricky in Invercargill einen supplier für die Ersatz Dichtungsringe unserer urmelalten Bialetti Macchinettas (diese 12 Euro Aludinger für den Herd) zu finden.

Was mich in Diskussionen (nicht hier im Forum, generell) nervt sind halt die zwei Extreme, entweder alles in NZ glorifizieren (hat mein Mann gerne gemacht - ich hab mich gefragt woher er eigentlich weiß dass es dem minimum wage worker in NZ soooo viel besser geht als dem Gegenpart in Deutschland da uns ja beide Situationen schlicht fremd sind) oder das Ewige in Deutschland/EU ist alles besser, da gibt es funktionierende öffentliche Verkehrsmittel, besseres Bier, Brot, Quark, billigen Käse, und selbst die Sozialwohnungen sind besser als der Dritte Welt Standard bei Häuser in NZ blabla.
NZ ist nun mal keine EU - aber...womit man sich abfinden muss, und was man aus eigener Kraft oder mit Hilfe anderer verändern und "verbessern" möchte...das ist halt auch eine persönliche Entscheidung. Eine Freundin von mir glaubt fest daran dass Fahrradwege und der Zugverkehr in NZ ausgebaut werden sollte. Ich glaube fest daran dass mein Toyota mich dort hinbringt wo ich möchte, hahahaha.

Mein persönlicher Eindruck ohne empirische Daten bemühen zu wollen: Soziale Ungerechtigkeit und Unzufriedenheit mit dem Gesundheitssystem? Hier ebenso wie dort. Und diese Systeme sind in beiden Ländern unterschiedlich. Ich meine es wirklich so, einfach unterschiedlich. Nicht wirklich besser oder schlechter. Anders halt. Wem es in dem einen oder anderen System besser geht hängt wahrscheinlich dann auch von Dingen ab auf die man keinen Einfluss hat.
Wenn man diejenigen befragt die durch das jeweilige System benachteiligt sind (oder sich benachteiligt fühlen ) - dann ist das Gras auf der anderen Seite immer grüner. Das ist mein Eindruck, so oder so, hier wie dort. Ich hab aber auch gut reden. Ich habe Arbeit und bin gesund.

Ok, zurück zu Konsumgütern. Ich hab am Anfang nicht viele, aber einige Sachen vermisst, ich z.B. Knoppers, mein Mann die Eisbecher in der Eisdiele zB aber mit der Zeit...ich brauch kein Knoppers mehr. Kein Verlangen. Und selbst wenn, ich versuche Müll zu vermeiden und die Dinger kommen somit nicht mehr in Frage. Mein Mann will nach Jahren immer noch Eisbecher. Also mache ich ihm welche. Boom, Problem gelöst.

Lollie cake, salted caramel slice, lamingtons, whatever fudge...ich finde das Zeug eklig süß und schlicht ungenießbar. Muss ich mich jetzt da unbedingt anpassen? Nö, ich denke nicht. Ich backe meine deutschen Kuchen und was ich koche basiert ohnehin auf lokalen saisonalen Produkten und einem gemischt kontinental-europäisch und asiatischem Hintergrund. Eben meine eigene Mischung/Balance. Aber das brauchte eben auch Zeit.

Auch meine Meinung gegenüber der Gesellschaft hier hat sich mit der Zeit gewandelt. Zum Teil weil ich einfach mehr unterschiedliche Eindrücke gewonnen habe und auch weil sich sowohl in Deutschland als auch in Neuseeland einfach mit der Zeit einige Dinge ändern.

Cheers,
Natalie



[Dieser Beitrag wurde 4mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.2019 um 09:29.]
Verfasst am: 10. 10. 2019 [22:15]
NZHomebrewer
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 4433
Andre,

ich hier nochmal. Deine nachricht ging mir nicht aus dem kopf. Ich kenne dich nicht also mag ich hier total daneben liegen, aber....

... ich wuerde gerne mal so meine gedanken loswerden und eventuell hilft es euch. Ich lebe hier 20 jahre und habe viele leute kommen gesehen. Und auch wieder gehen gesehen. Die meisten die gescheitert sind haben versucht sich hier in NZ eine art Deutschland einzurichten. Das sind die die kaffemaschinen mitbringen, die Ikea und Aldi vermissen, die mit den getrennten Heiss/Kalt wasserhaehnen nicht klarkommen, die fast ausschliesslich Deutsche freunde haben mit denen sie sich regelmaessig treffen und ueber den desolaten zustand der Neuseelaendischen Papphaeuser diskutieren. Ich kannte leute die haben hier die Sueddeutsche Zeitung und Focus oder Spiegel abboniert, importierten dreifach verglaste fenster fuer ihren Haeuslesbau und es war ihnen wichtig in Deutschland noch waehlen zu koennen.

Klar, jeder wie er will. Aber auswandern ist mehr wie umziehen. Es ist abenteuer, es ist eine Lebensveraenderung und es hat konsequenzen. Man lebt in einem anderen klima und in einer total anderen kultur. Wenn man diese kultur sich nicht einvernimmt dann hat man es schwer. Ihr koennt Deutschland nicht mit nach Neuseeland nehmen. Ihr werdet euch mit teils hoeheren preisen beschaeftigen muessen, ihr werdet euch an holzbauten gewoehnen muessen, ihr werdet euch an die kiwi mentalitaet gewoehnen muessen. Ihr muesst aufhoeren Neuseeland andauernd mit Deutschland zu vergleichen. Ich kenne leute die sagen immer "In Deustchland wuerde das die haelfte kosten" ich antworte denen "Ihr lebt aber nicht mehr in Deutschland!" Ihr muesst euch daran gewoehnen dass es keine Deutschen handwerker an jeder ecke gibt. Das brot ist labberig, es gibt keine schnittwurst so wie in Deutschland .... die liste ist wirklich endlos.

Was ich sagen will, ihr muesst euch bewusst sein dass dies euer neues leben sein wird. Wenn ihr das nicht akzeptieren koennt werdet ihr es hier schwer haben. Ihr muesst Deutschland loslassen und Neuseeland in euch aufnehmen. Ihr lebt nicht mehr im land der filtertueten, ihr lebt nun im land des Nescafes.

Ich meine das in keinster weise negativ. Ich will euch nur klarmachen was es in meine augen bedeutet auszuwandern. Ich will euch nur ein bisschen helfen. Wie gesagt, vielleicht liege ich da total falsch. Jeder mensch ist anders. Vielleicht haben andere auch so ihre gedanken.

So nun muss ich wieder in die Backstube, Deutsches brot backen, ha ha ha.

Cheers

Peter

Be Who you are and say what you feel,
because those who mind, don't matter
and those who matter, don't mind.
(Dr. Seuss)
Verfasst am: 10. 10. 2019 [21:49]
klengi123
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Dabei seit: 27.08.2019
Beiträge: 15
Hallo Peter,

danke für Deine erheiternden Kommentare. Ich weiß das es lustig klingt. Wir dachten nur daran, was in NZ vermutlich teurer sein könnte, da die Einfuhr auf eine Insel, plus Zwischenhändler natürlich auch nicht umsonst ist.
Wenn ich sehe, dass eine Festtool Handkreissäge, welche in Deutschland um die 500,-€ kostet, in NZ 1500,-Dollar kostet, ebenso wie Miele Produkte, dann dachten wir auch an andere Sachen. Ersatzteile und Reparaturen sind natürlich auch zu bedenken, da hast Du völlig recht und glaube mir, wir stellen gerade zu Hause alles auf dem Prüfstand (sinnvoll mitnehmen, oder nicht).
Der Container wird bestimmt voll. Bei 3 Kindern, kein Problem icon_wink.gif
Angenehmen Tag noch für Dich.

Grüße André
Verfasst am: 10. 10. 2019 [21:39]
NZHomebrewer
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Beiträge: 4433
"klengi123" schrieb:

Hier noch mehr Vorschläge oder Überlegungen: Notstromgenerator (Diesel oder Benzin),
Solaranlage, Raumentfeuchter....


"Diesel oder Benzin" . Das klingt fuer mich als ob du das Notstromaggregat erst kaufen musst. Dann ist es totaler quatsch, sorry. Es gibt hier Notstromaggregate zu hauf und du muesstest 15% Einfuhrumsatzsteuer bezahlen da es als neuwertig eingefuehrt wird.

Cheers

Peter

Be Who you are and say what you feel,
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and those who matter, don't mind.
(Dr. Seuss)
Verfasst am: 10. 10. 2019 [21:37]
NZHomebrewer
Dabei seit: 16.04.2006
Beiträge: 4433
Also Neuseeland ist ja kein Entwicklungsland. Wir haben hier laeden, es gibt eine Waehrung und strom haben wir auch. Wie du siehts funktioniert sogar das internet. icon_wink.gif

Erzaehl doch mal warum du all diese sachen mitbringen willst. Die meisten gibt es auch hier. Einen holzofen? Im ernst? Ist das irgend ein spezielles teil? Ne kaffemaschine ins land der kaffeetrinker (Ich hab letztens ne Saeco Magic Deluxe fuer $50 gebraucht gekauft. Hab auch noch ne Jura hier rumlungern)? Oder ist deine so'n teil die den wert eines kleinwagens darstellt? Dehumidifier gibt es hier an jeder ecke.

Es ist natuerlich abwaegungssache ob man nun dinge gebraucht verkauft und dann hier wieder neu anschafft. Wenn ihr kein platzlimit habt im container (da waert ihr glaube ich die ersten) dann schleppt halt das gedoens alles mit um die welt. Ich bin da eher der typ der sich fragt "Brauch ich das eigentlich? Werde ich das benutzen?" Ausser du hast natuerlich eine emotionale beziehung zu deinem Notstromaggregat.

Ein weiteres argument: Es gibt hier fuer exotische geraete oft keine oder sehr schwer zu besorgende ersatzteile (Ich fahr ein BMW motorrad, ich kann ein lied davon singen), man findet meist keinen der's reparieren kann und es kaufen nicht viele leute exotische eingefuehrte geraete auf dem gebrauchtmarkt da - siehe oben unter ersatzteile und service.

Meine Entscheidungsfindung waere in diesen faellen: Brauch ich's unbedingt? Bekomme ich es auch in NZ? Ist es dort teuerer?

Eine Auswanderung kann auch ein guter ansporn sein sein leben etwas zu entruempeln.

Oh und noch ein tip: Neugeraete gelten nicht als hausrat und unterliegen hier einer Einfuhrumsatzsteuer von 15%.

In der hoffnung geholfen zu haben...

Cheers

Peter

Be Who you are and say what you feel,
because those who mind, don't matter
and those who matter, don't mind.
(Dr. Seuss)
Verfasst am: 10. 10. 2019 [10:19]
klengi123
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Hier noch mehr Vorschläge oder Überlegungen: Notstromgenerator (Diesel oder Benzin),
Solaranlage, Raumentfeuchter....
Verfasst am: 10. 10. 2019 [09:30]
klengi123
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Beiträge: 15
Halli Hallo an alle Deutsch-Kiwis icon_wink.gif

da wir jetzt wissen, dass wir in April nach Whangarei ziehen werden, geht es ans überlegen, was packt man in den Container und was kann man in Europa lassen?
Wir hatten an gute Bettdecken und mobile Infrarotheizkörper, sowie Holzofen (wasserführend) gedacht? Meine Maschinen für den Holzbau, gescheite Kaffeemaschine und die guten Pfannen und Töpfe von Le Creuset. Was denkt Ihr? Vielleicht habt Ihr noch Ideen oder Anmerkungen. Ist gar nicht so einfach.

Liebe Grüße aus dem kalten Maastricht